Archiv für Juli 2008

Get Smart

Steve Carell

Wie ja bereits vor Kurzem schon angedeutet, gibt es heute wieder eine kleine Filmrezension. Da der Titel des Films ja in großen Buchstaben über diesem Beitrag prangt, fange ich einfach direkt an:

Agenten kennt jeder, bei Superagenten wird es dann schon etwas enger, eigentlich fällt einem da nur 007 ein. Und genau so einer will Maxwell Smart werden. Außendienstagent würde schon reichen, es muss nicht unbedingt Superagent sein, Hauptsache weg vom Schreibtisch und den elendigen Analysen. Um das ganze kurz zu fassen bekommt er seine Chance (wer hätte das gedacht?) und versteht es, sie bestens zu nutzen: Er rettet die Welt vor Atombomenangriffen der gefährlichen Terrororganisation KAOS. Wobei das so an sich nicht stimmt. Immerhin verteilte KAOS laut selbstgetätigter Aussage Atomwaffen an mehrere Diktaturen, behielt aber die Aktivierungscodes unter Verschluss. Da letztendlich jedoch nur ein Koffer mit Codes vernichtet wurde und mir niemand erzählen kann, dass sich darin sämtliche Codes für alle Atomwaffen befanden, müsste an sich die Welt immer noch in größter Gefahr schweben.

Aber nicht nur das kam mir irgendwie komisch vor. Beim Versuch, gleichzeitig actiongeladen und lustig zu sein, hat der Film einige Male gegen die Logik verstoßen. Als Beispiel hier nur mal der nette Gag nach einem Fallschirmabsprung, wo alle Protagonisten muntere Minütchen durch den Himmel rauf, runter, rechts und links fliegen können ohne ihren Fallschirm öffnen zu müssen. Wenn die Macher doch eh schon Antigravitationsapparate haben, wieso statten sie ihre Agenten dann noch mit Fallschirmen aus?

Trotzdem kann man dem Film eine gewisse Komik nicht absprechen und diese Aussage ist jetzt keineswegs subjektiv, da der ganze Saal in das stellenweise doch recht laute Gelächter involviert war. Mir persönlich hat er zwar nicht so gut gefallen, aber gute 3,5 von 5 Punkten bekommt er dann doch. Minuspunkte gibt es hauptsächlich für die teilweise haarsträubende und unlogische Storyline und die viel zu leicht vorhersehbare Entwicklung, Pluspunkte für die netten Effekte und die Gags. Abgesehen davon wirft der Film ein kritisches Licht auf die Handlungsweise der amerikanischen Politik und der (na ja, nicht ganz) Polizei. Oh, und nicht zu vergessen sind die vielen aus anderen Zusammenhängen „bekannten“ Schauspieler, die mitgewirkt haben, von denen spontan mal The Rock, Dalip Singh und Masi Oka genannt seien. Und wo wir schon bei Oka sind: Ein Hoch auf die (Informations-)Techniker unter uns ;)

Wer einfach nur unterhalten werden möchte, kann getrost zu diesem Filmwerk greifen, wer allerdings wert auf eine gute Storyline, ihre logische und stringente Entwicklung legt, sollte sich vielleicht zweimal überlegen, ob er mit diesem Film richtig bedient ist.

Et löwt

LysefjordbrückeDurch die Photosammlung von beinahe „asiatischem Ausmaß“ (O-Ton David) habe ich mich jetzt endlich durchgekämpft und der ein oder andere wird auch schon die ersten Bilder gefunden haben. Um es mal so zu sagen: Die Erfolgsquote bei den Bildern beträgt etwas unter 3%, damit sind in meinen Augen 97% der Bilder nicht veröffentlichungswürdig. Eine gute Quote sieht anders aus, was? Dafür sehe ich die Übriggebliebenen  mindestens als „recht gelungen“ an. Die deviantArt-Seite kann jetzt auch permanent über den Link „Photos“ in der Linkleiste rechts erreicht werden.

Für die nächsten Tage habe ich mir (neben dem Bilderupload) vorgenommen, mal wieder eine kleine Filmrezension zu schreiben, immerhin gäbe es dazu ausreichend Material.

Ansonsten ist momentan erst mal Erholung angesagt und massig Papierkrams zu erledigen. Ab Montag soll sich die Sache dann allerdings ein klein wenig ändern, da das nächste große Projekt auf dem Programm steht: 10km laufen in unter einer Stunde. Mag zwar nicht so umwerfend klingen und nach meinen momentanen Zeiten sollte das locker drin sein. Da ich allerdings etwas aus der Übung bin wird es vermutlich eher eine Sache der Ausdauer. Abgesehen davon ist das Wetter alles andere als optimal, es ist viel zu heiß und gleichzeitig unglaublich schwül. Wenn wenigstens von Zeit zu Zeit mal ein ordentlicher Windstoß für Erfrischung sorgen würde…

Wieder da

Nach gut drei Wochen melde ich mich zurück aus den (nicht immer so ganz) einsamen Gefilden Norwegens. Impressionen in Form von Bildern findet ihr wie gewohnt über die nächsten Tage verteilt auf deviantArt, allerdings steht mir vorher noch ein wahrer Sortiermarathon ins Haus, wenn die gut 650 Bilder auf die Kategorien „gefällt“, „mitelmässig“ und „ab in die Tonne damit“ verteilt werden müssen. Bevor das nicht hinter mich gebracht ist, bekommt ihr verständlicherweise auch noch keine Bilder zu sehen.

Ansonsten war der Urlaub richtig fein, wenn das Wetter mitgespielt hätte. Leider meinte aber Petrus ab der zweiten Woche, dass er sich einmischen muss und hat uns ähliches Wetter wie hier momentan beschert: grauer Himmel, wolkenverhangen, regnerisch. Die drei Wochen möchte ich trotz alledem nicht missen.

Eine kleine Ankündigung im Zusammenhang mit der langen Pause noch: Eigentlich hatte ich geplant, irgendwann gegen Mitte der Abwesenheit per Timestamp einen Beitrag zu veröffentlichen, hab das dann aber irgendwie vergessen im Stress vor der Abfahrt (wie so manch anderes auch). Da mir momentan die große Lust am Bloggen so wie relevante Themen mehr oder weniger fehlen, habe ich beschlossen, dass auch kürzere Beiträge durchaus ihre Berechtigung haben. Also nicht wundern, wenn demnächst nicht ganz so umfangreiche Meldungen von mir erscheinen.


Die Quellen sowie die Lizenzen der hier verlinkten Bilder lassen sich durch einfaches klicken auf das jeweilige Bild in Erfahrung bringen

a