Dass das Internet schnelllebig ist, bekommt man nicht erst beim Schreiben einer Facharbeit oder Vergleichbarem mit, wenn man vor dem Problem steht, dass Zitate aus dem Internet von einem Tag auf den anderen plötzlich einfach so verschwinden. Nicht umsonst gibt es im Internet (!) ganze Abhandlungen über das Thema und es werden einem von den Lehrern oder Professoren eine Menge Ratschläge und Vorgaben diesbezüglich mitgegeben. Sich mit so etwas dann rumschlagen zu müssen ist nicht schön, abgesehen davon, dass es sowieso nicht gern gesehen wird, aus dem Internet zu zitieren. Immerhin kann man sich doch auch Fachliteratur in jeder Bibliothek besorgen und ist somit vor den Fallen des Wandels gefeit.
Doch auch abseits von der Schule, des Studiums oder der Ausbildung fällt so etwas immer wieder auf. Webseiten, die man noch vor Kurzem besucht hat, spucken nur noch Fehlermeldungen aus oder bieten einem die Domain zum Kauf an. Selbst Dienste, die man häufig nutzt, ändern ihr Äußeres, ihr Auftreten oder einfach mal gleich ihren Namen und damit die Domain. Konstanz wird im Internet kleingeschrieben und interessiert ansonsten nur als Stadt am Bodensee. Blogschreiber nehmen ihre Blogs vom Netz, manche erleben einen zweiten Frühling, andere haben selbst den schon hinter sich und verabschieden sich auf unbegrenzte Zeit aus der Blogosphäre. Als krassen Gegensatz dazu gibt es dann noch die Blogs, die seit Monaten brachliegen und keine neuen Einträge mehr spendiert bekommen. Hier wurde aus Schnelllebigkeit Stillstand und die Konstanz zum Status Quo, zumindest so lange, bis die Domain aufgegeben wird oder der Platz auf dem Server anderweitig genutzt wird (Blog kann hier nach Belieben auch durch Website ersetzt werden).
Bedauerlicher als dies ist es aber, wenn ein Dienst, den man selbst häufig nutzt und sehr schätzt, aus Zeitmangel aufgegeben wird. Gemeint ist der Bildhoster meines Vertrauens, der zum 1.7. seine Pforten schließt, da die zuständige Person die Zeit für die Verwaltung nicht mehr aufbringen kann. Es ist natürlich verständlich, aber trifft/traf mich umso härter, als dass neben einigen Bildern, die auch hier im Blog eingebunden sind und die nun einen neuen Platz suchen, auch der Jabberservice eingestellt wird. Aber gut, damit muss man rechnen in diesen Zeiten. Ich gehe jetzt erst mal Bilder neu verlinken, wenn nach dem 1.7. noch wer fehlende Bilder zu beanstanden hat, immer her mit dem Tipp, vorerst möchte ich nämlich wenigstens in diesem kleinen Teil des Internets für Konstanz sorgen.
Schon schade sowas manchmal, ich weiß noch, wie du zu Beginn von dem Service gesprochen hattest… Leider vergisst das Internet auch schnell… Ich weiß, dass ich mich immer über das neue web.de-Design geärgert habe, jetzt könnte ich es nicht mal mehr skizzieren…
Vielleicht kann diese Firefox-Extension ein wenig helfen… Aber natürlich auch nicht immer… http://www.linux.com/feature/137231
Wie’s dir bei mir erging, so ergeht es nun auch mir bei dir? Mein letzter Kommentar ist aufgrund des Links vermutlich irgendwie untergegangen… Gibt mir allerdings noch die Möglichkeit darauf einzugehen woran mich der Titel direkt erinnerte:
The internet is really really great – for porn. XD
Hab den Kommentar bei Akismet wieder gefunden, keine Angst, er ist nicht verloren