Ja, ich weiß, ein Titel sollte informieren und Anreize schaffen, weiter zu lesen. Da ich heute allerdings einfach mal in aller Kürze ein paar Gedanken und Ankündigungen sinnfrei zusammenschreiben wollte, trifft der Titel dann doch wieder irgendwo recht gut den Kern der Sache. Wirkliche Struktur sollte man lieber nicht erwarten, aber gut, die ist auch bei den bisherigen Beiträgen von mir im Voraus nie eingeplant gewesen.
Zuerst einmal ist mir in letzter Zeit deutlich geworden, was es bedeutet, nicht mehr zur Schule zu müssen. Von allen Seiten höre ich, dass außer langweilen – und damit verbunden dann übliche Methoden des Zeitvertreibs wie Fernsehen oder Internet – bei den meisten nicht viel angesagt ist momentan. Und wenn doch, dann treiben sich die Leute im Nachtleben rum, obwohl sie sich dauernd über chronischen Geldmangel beklagen. Andererseits habe ich jetzt erst festgestellt, was es für die soziale Interaktion bedeutet, einen Menschen nicht dauernd um sich zu haben, ihn nicht mehr fünf Tage die Woche zu sehen. In mancher Hinsicht hat sich das Verhältnis stark verschlechtert, das Verständnis füreinander ist dahin, teilweise so weit gehend, dass ich es gar nicht mehr schade finde, betreffende Personen nicht mehr so oft zu sehen. Die andere Seite der Medaille ist hingegen, dass ich selbst mit Leuten, mit denen ich vorher so gar nichts anfangen konnte, überraschend gut klar komme, seit ich mich nicht mehr tagein, tagaus mit ihnen rumschlagen muss. Wenn ich nur abwägen könnte, welche Seite überwiegt…
Durch das Geschreibe hab ich die restlichen „Gedanken“ vergessen, womit dann nur noch die angekündigte Ankündigung übrigbleibt: Ab diesem Freitag befinde ich mich auf Tour gen Norden, in das abgeschottete und isolierte Norwegen. Nicht, dass ich Norwegen in irgendeinster Weise diskriminieren möchte, die Aussage bezieht sich lediglich darauf, dass ich dank des Urlaubs drei Wochen Ruhe vor dem hiesigen Umfeld habe, Internetlosigkeit etc. sei Dank. Und um ehrlich zu sein stört mich diese Tatsache nur äußerst begrenzt, aber darauf hätte man beim Lesen des Artikels auch selbst kommen können.
So, Schluss jetzt sonst wird wieder alles zu lang, dabei interessiert es doch eh kaum jemanden. Wem allerdings aufgefallen ist, dass sich ungewollt doch wieder so etwas wie eine Struktur in den Beitrag eingeschlichen hat, bekommt einen Gummipunkt oder wahlweise einen goldenen Stern.

