Archiv für September 2007

Statistiken

Überflüssige StatistikGibt es unter denen, die hier mitlesen und selbst ein Blog betreiben, eigentlich Statistikfreaks? Also Leute, die täglich dutzende Male in die Statistiken ihres Blogs schauen, um irgendeine Erleuchtung zu erhalten? Würde mich einfach nur mal so interessieren.

Ich selbst gucke von Zeit zu Zeit da mal rein, aber wirklich Überraschendes oder Wundervolles zeigt sich für mich da nicht wirklich. Die einzige Ausnahme mag sein, dass die Googlesuche nach „Violinschlüssel“ täglich mehrere Leute auf meine Seite spült. Ich hab mal nachgeschaut und war dann doch ein bisschen überrascht, als ich gesehen habe, dass ich bei der Bildersuche von Google tatsächlich auf der ersten Seite zu finden bin. Nur, wer sucht eigentlich dauernd nach Bildern für Violinschlüssel???

Aber weiter (und wie verknüpfe ich das jetzt vernünftig?)… Versuchen wir’s so: Der Ad, seines Zeichens Autor eines meiner Lieblingsblogs, hat die Schuhe, oder eher: die Tastatur, an den Nagel gehängt. In den Kommentaren seines letzten Beitrages habe ich gelesen, dass es anscheinend Leute gibt, die wirklich nur für andere schreiben und sich zu einem ähnlichen Schritt veranlasst sehen würden, wenn täglich nur ein paar Leute ihr Blog aufsuchen würden und keine Kommentare hinterlassen werden. Da habe ich mich gefragt: Wieso? Ich für meinen Teil müsste dann ja schon lange fertig sein, mit den paar Besuchen, die hier alle Tage mal reinkleckern. Und trotzdem mache ich weiter, trotz durchschnittlich 6 oder 7 Views pro Tag und selten mehr als einem Comment pro Beitrag.

Ganz egoistisch verrate ich euch auch wieso: Ich blogge nicht für euch, sondern für mich. Das ganze ist nichts anderes als ein netter Zeitvertreib nebenher mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass ich auf das, was ich fabriziere ab und zu sogar Feedback bekomme. Doch es ist und bleibt einfach nur eine Methode zum Zeitvertreib. Mag sein, dass andere das anders sehen, aber ich würde mich nie dazu gezwungen sehen, einen Beitrag zu schreiben, nur weil schon lange nichts Neues mehr zu lesen war. Genausowenig hätte ich Lust, mich dem Druck auszusetzen, jeden Tag was schreiben zu müssen, vor allem, da dies nur ein privates Blog ist. Und hier schließt sich der Kreis: Leute, die mit ihren Blogs Geld verdienen (wollen) können und müssen halt irgendwie immer auf dem neusten Stand sein, müssen schreiben… und müssen halt auch auf ihre Statistiken achten. Aber für private Blogs finde ich so eine Einstellung vollkommen übertrieben.

Von daher gönne ich dem Ad seine Pause und mit einem kleinen Seitenhieb an Michi verabschied ich mich für heute. Statistiken sind halt nicht alles, auf den Spaß kommt es an, und wenn der zu kurz kommt, sollte man es halt sein lassen…

Geschafft!

Ich habe es geschafft: I survived 12 hours „Lord of the Rings“. Von allen drei Teilen gab’s gestern die Special Extended Edition, lediglich durch DVD-Wechsel und eine Pizza-Pause unterbrochen. Am Stück gesehen ist die Story irgendwie einprägsamer, allerdings hatte ich die Filme spektakulärer in Erinnerung. Nicht, dass ich sie schlecht gefunden hätte, aber ich dachte, dass die Schlachtszenen doch in der Mehrheit gewesen wären. So ist es mir dann aber auch ganz lieb… Was mir allerdings negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass (zumindest mir) die Namen alle zu ähnlich sind: Arwen, Eowyn, Eomer, Sauron, Saruman, Boromir, Faramir. Es wird bestimmt Leute geben, die damit besser zurecht kommen, aber ich für meinen Teil hab mich jedes Mal, wenn ich Faramir gesehen hab, gefragt, welcher von den beiden Brüdern (Boromir oder Faramir) dass jetzt überhaupt ist. Dabei sollte ich doch eigentlich wissen, dass Boromir schon im ersten Teil stirbt, Faramir aber erst in den späteren Teilen auftaucht, also gar nicht Boromir sein kann…

Ansonsten habe ich jetzt die Bilder von der Tirolfahrt, die ich für soweit akzeptabel halte, dass man sie auch einem größeren Publikum zeigen kann, auf deviantArt hochgeladen. Dort findet ihr übrigens auch die Bilder aus Schottland (für die, die sie noch nicht gesehen haben oder nicht wussten, dass ich einen deviantArt-Account habe).

Noch was? Nicht, dass ich wüsste, abgesehen davon, dass ich seit halb 10 auf den Beinen bin, um irgendwelche Handwerker zu empfangen, die zwischen 10 und 11 Uhr kommen wollten, sich aber bis jetzt immer noch nicht haben blicken lassen. Das ist umso ärgerlicher als dass ich gestern erst gegen 2 nach Hause gekommen bin und auch die Nacht davor relativ wenig geschlafen habe. Kann man Menschen wegen Schlafraubes anklagen? Ich müsste mal meinen Anwalt fragen…

Ach, halt, einen habe ich doch noch: Gelebtes Fairplay

Google und Konsorten

Ach ja, das gute alte Google, mit was für herrlichen Auswüchsen menschlichen Unverstandes es einen doch von Zeit zu Zeit beglückt. Die will ich natürlich nicht unbeachtet wissen, also hier einige Auszüge aus den eingegangen Suchanfragen, mit denen Leute auf mein Blog gekommen sind:

bundeswehr+unzurechnungsfähigkeit
also, die Zurechnungsfähigkeit der Bundeswehr, bzw. der Mitglieder in diesem Verein, werde ich jetzt garantiert nicht anzweifeln. Also, geht zur Musterung, macht die paar Wöchelchen da mit und bildet euch eure eigene Meinung ;)

alter zäher mann
Nett, dass man mich damit findet. An sich fühle ich mich aber weder alt, noch behaupte ich von mir, sonderlich zäh zu sein. Aber sei’s drum, Google sieht das wohl anders…

Mücken 2007 Schottland
In Schottland gibt es wohl so etwas wie Mücken, doch, da gehe ich von aus. Ich vermute sogar, dass die dort unabhängig von der Jahreszahl auftreten. Zum Glück haben sich die Biester während meines Aufenthalts dort brav im Hintergrund gehalten, 2007 war, was das angeht also ein ruhiges Jahr.

BLUBB FILMS
Ich überlege gerade, ob ich nicht meine neue Filmproduktionsgesellschaft so nennen soll. Zumindest der Wiedererkennungswert dürfte recht hoch sein. Hauptthemen: Kinderfilme à la „Findet Nemo“, Taucher- und Surferfilme. Wenn das mal kein finanzieller Erfolg wird!

musterung badesandalen
Ach ja, die Badesandalen. Da wo man sie benötigt hätte, musste man sie leider ausziehen. Wieso stellen die die Waage und das Größen-Mess-Teil auch direkt neben den Raum zum Pipi-Probe-Abgeben? Widerlich sowas…

origami kranich blog
Ein ganzes Blog, das sich nur mit Origami und Kranichen befasst? Gibt es sowas? Nun, meins wohl kaum, oder hab ich da was übersehen?

rush hour schorsch
Es gibt echt Leute, die „Schorsch“ in der Schreibweise in ihre Suchmaschine prügeln?

Rush Hour bester Film
klares Nein, sowohl für dieses Jahr als auch insgesamt. Außerdem gibt es immer irgendwen oder irgendwas, was besser ist.

simpsons fahrschule
Die mit den gelben Autos. Man kennt die auch als Taxen. Dass die nur Fahrschule sind, erklärt auch deren teilweise unorthodoxe Fahr- und Parkweise. Danke für diese Aufklärung, wieder was gelernt.

Fahrrad fahren duden
Beim Radfahren Duden lesen, davon würde ich abraten. Erstens dürfte sich der Lerneffekt in Grenzen halten und außerdem trägt so eine Fahrweise sicher nicht sonderlich zur allgemeinen Verkehrssicherheit bei.

rush hour 3 erste szene
Also, das ist so: Zuerst geht der Vorhang auf, das ist direkt, nachdem die Werbung vorbei ist und der nette Eisverkäufer den Saal verlassen hat. Dann wird’s dunkel, die Musik fängt an und… weiter werde ich nicht erzählen, also Film anschauen und selbst sehen!

rush hour 3 ende
Wenn ich schon den Anfang nicht verrate, werde ich das beim Ende erst recht nicht tun.

Back Again

Ich bin wieder da und habe die Woche Südtirol relativ gut überstanden, wenn man von einer gewissen Restmüdigkeit mal absieht. Rückblickend war die Fahrt bei weitem nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte, einzig und allein die Lage des Hotels hat ein bisschen gestört, weil es einfach absolut in der Pampa lag und die beiden Dörfer in der Umgebung nicht nur 3 bzw. 4 Kilometer entfernt waren, sondern auch Supermärkte hatten, die, als wir uns eines schönen Nachmittags auf den Weg gemacht haben um einzukaufen, einfach mal geschlossen hatten. An dem Tag steckten dann also nicht nur die gut 18 Kilometer von der mittaglichen Wanderung in den Knochen sondern noch mal weitere 14 Kilometer (leider erfolgloser) Tingelei durch die als so wunderbar angepriesenen Pinienwälder und Apfelplantagen.

Trotzdem war die Fahrt spaßig, die Abende gingen trotz des spärlichen nicht vorhandenen Abendprogramms recht flott um, Fernsehen und Gerstensaft sei dank. Gerstensaft bringt mich zum Essen, was im Hotel trotz dreier Sterne eher spärlich und nicht annähernd an die versprochene Qualität herranreichte. Das „reichhaltige“ Frühstück bestand aus trockenen Brötchen, die mindestens vom Vortag, eher noch aus der letzten Woche zu kommen schienen (was mich bei einer knappen Woche, die wir da waren, wundert, wieso gab’s nie die frischen Brötchen? ;) ), ein paar Marmeladen und einer lächerlichen (abgezählten?) Anzahl an Wurst und Käse. Abends gab es zwar drei Gänge, Nudeln, Fleisch und Dessert, aber wirklich satt wurde doch nur selten einer, und wenn, dann auch nur, weil irgendwer am Tisch sein Essen nicht mochte und abgetreten hat. Dafür konnte man mittags dann (wenn wir nicht gerade wandern waren) sich wenigstens gepflegt in eine schicke italienische Pizzeria setzen und sich zu halbwegs akzeptablen Preisen entspannt zurücklehnen und genießen.

Soviel erst mal hierzu, Bilder werden wahrscheinlich in irgendeiner Weise folgen, vielleicht sogar noch vor den Bildern aus Schottland, die auch immer noch verarbeitet werden wollen… Das Bild oben habe ich übrigens zu meinem (bisherigen) Lieblingsbild auserkoren, nicht nur, weil die Farbe und die Persepktive in meinen Augen wunderschön sind, sondern auch, weil das Bild nach der Wanderung in der Sonne liegend geschossen wurde, und ich jedes Mal, wenn ich das Bild sehe, die Sonne in meinem Gesicht und den Geruch des Grases in meiner Nase spüre, wodurch sich dieses entspannte Gefühl immer wieder aufs neue einstellt.

Nebenbei sollte eigentlich am Mittwoch mittels Zeitstempel ein Beitrag veröffentlicht werden, ich war aber anscheinend zu blöd, auf jeden Fall ist er jetzt nicht da. Vorenthalten werde ich ihn aber natürlich auf keinen Fall. Jetzt geht’s all erdings erst mal ans Bilder sortieren und aussortieren, durch 641 muss ich mich durchkämpfen, oh je, was hab ich mir da nur eingebrockt….

Tot?

Nein, ich habe das Blog nicht (ganz) vergessen, nur wie gesagt in letzter Zeit wenig Zeit gehabt, mich um es zu kümmern. Nicht, dass sich inzwischen sonderlich viel daran geändert hätte, aber im Moment befinde ich mich in einer Phase des Leerlaufs, für heute ist zum Glück alles getan, was getan werden musste, jetzt liegen höchstens noch ein paar eher unwichtige Dinge an, die aber auch noch später Zeit haben.

Ein wirkliches Thema habe ich eigentlich nicht für den Beitrag, abgesehen davon, dass lustigerweise die Anzahl an Views mehr oder weniger stark zugenommen hat, seit ich nichts mehr geschrieben habe. Inzwischen (gestern) liegt die Anzahl bei 555, Schnapszahl, ausgeben werd ich aber trotzdem keinen…

Ansonsten: Gestern Sportnachmittag. Es ist interessant, wie man den ganzen Tag damit verbringen kann, sich irgendwelche Sportübertragungen anzusehen und es eine halbe Ewigkeit vor der (an sich verfluchten) Flimmerkiste aushält.

Zuerst hab ich mich an Basketball versucht, das wurde mir aber auf Dauer zu öde, also umgeschaltet auf Eurosport und Tennis geguckt, Halbfinale der Herren bei den US Open. Zwischen die beiden Halbfinals fiel dann das EM-Qualifikationsspiel von Deutschland gegen Wales. Um ehrlich zu sein: Ich habe mir von dem Spiel mehr erhofft, aber außer einem seichten Hingeplätscher ist ja nicht viel passiert, wenigstens gab es zwei Tore zu sehen. Der Rest des Spiels war dann aber eher langweilig. Besser war da schon das zweite Halbfinale der US Open, Federer gegen Davydenko, wobei die beiden auch nicht unbedingt ihren besten Tag erwischt zu haben schienen, obwohl der Kommentator dauernd von Weltklassetennis sprach. Gut, es waren geniale Ballwechsel und Schläge dabei, aber für meinen Geschmack viel zu viele Fehler, und zwar bei beiden, egal ob beim Aufschlag oder wenn der Ball (mal wieder) ins Aus ging. Sei’s drum, besser könnt ich’s eh nicht, wieso beschwer ich mich also? An sich würde ich mich ja jetzt auf das Finale freuen, Federer gegen Djokovic, hat schon was, vor allem aber hat es einen behinderten Sendeplatz, mitten in der Nacht von Sonntag auf Montag. Können die US Open nicht in Europa und dann zu akzeptablen Sendezeiten stattfinden? Wobei ich gerade sehe, dass es ja anscheinend schon um 22:30 anfängt, das geht ja sogar noch…

Zum Schluss der Schluss: Meine Ausrede von wegen Schule und so und die damit verbundene geringe Ausbeute an Beiträgen bleibt natürlich bestehen und demnächst dank Kursfahrt (eine Woche Tirol) sogar ein wenig glaubwürdig. Dank an die, die mir treu geblieben sind (es ist übrigens interessant, wenn man rausfindet, wer hier so alles mitliest ;) ), ich hoffe, ihr bleibt es auch weiterhin. So, damit dürft ihr euch auf die nächste Durststrecke einstellen, hasta la proxima, amigos!


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